Lokal recherchieren im Dunklen

Für die lokale und regionale Recherche lässt sich auch im dunklen Teil des Internets, des sogenannten Darknets, nach Informationen fischen. Wie es sich zur journalistischen Recherche nutzen lässt, zeigt unser Dozent Pascal Hesse in seinem eintägigen Seminar „Recherchieren im Darknet – Die dunkle Seite des Internets kennenlernen und nutzen“ am 26. Oktober 2020.

Das Seminar will erste Einblicke ins Darknet geben, vermitteln, wie die dunkle Seite des Internets funktioniert und wie gefunden werden kann, was in keiner Suchmaschine zu verzeichnet ist. Lokale und regionale Bezüge stehen ebenso im Fokus wie die Kontaktaufnahme mit Insidern und Whistleblower. 

Wer ins Darknet eintauchen will, den versteckten Teil des Internets, benötigt kryptische Adressen und einen ganz besonderen Browser – den Tor-Browser. Denn einfach gefunden werden, das wollen die Betreiber:innen und Nutzer:innen schließlich nicht: im Darknet ist man anonym unterwegs, tauscht Nachrichten verschlüsselt aus und bezahlt Käufe mit Bitcoins und anderen Kryptowährungen. Wer seinen realen Namen nennt, macht sich verdächtig.

Das Darknet steht nicht nur für Waffenhandel, Drogen und Pornographie. Freiheits- und Menschenrechte stehen im Vordergrund: Denn die Anonymität schützt auch jene, die bedroht und verfolgt werden, Insider und Whistleblower, die viel zu verlieren haben.

Das Tages-Seminar mit angeleiteter Eigenrecherche im Darknet zu selbstgewählten Themen bei uns im Journalistenzentrum Herne richtet sich an lokale Blogger, freie Journalisten, Online-Journalisten und Redakteure.

Infos und Anmeldungen für die Weiterbildung unter https://journalistenzentrum-herne.de/kurse/

Wo es was im Darknet zu finden gibt, zeigt Pascal Hesse am 26. Oktober.